CALTRIX

Die Idee hinter Caltrix

Wissen weitergeben statt Wissen aufschreiben.

Wissen wird nicht weitergegeben, weil es dokumentiert ist. Es geht weiter, wenn klar ist, wer es wem bis wann beibringt. Darum geht es beim Wissenstransfer im Unternehmen. Genau das regelt in den meisten Firmen niemand.

Warum Aufschreiben allein nicht reicht

Ein Dokument weiß nicht, wer es lesen muss

Die Willkommensmappe, das Wiki mit seinen Seiten, das Übergabedokument aus den letzten zwei Wochen vor einem Abschied: Aufgeschrieben ist oft mehr, als man denkt. Weitergegeben ist damit noch nichts. Ein Dokument sagt nicht, wer es bis wann verstanden haben muss, und niemand merkt, wenn es nie gelesen wurde.

Was im Alltag trägt, geht ohnehin über Menschen: Jemand zeigt, wie die Anlage wirklich läuft, wer beim Kunden anzurufen ist und welche Ausnahme es seit Jahren gibt. Das ist der richtige Weg. Er ist nur ungeregelt, und deshalb hängt er am Zufall.

Aus einer Umfrage

46 %

nennen unklare Relevanz als größte Lernhürde, also dass niemand sagt, was davon für sie gilt. Zu viele Inhalte nennen nur 15 %, fehlende Zeit 36 %.

LinkedIn-Umfrage von Caltrix vom 2. August 2026, 84 Stimmen, nicht repräsentativ.

Für wen das gilt

Für Firmen ohne eigene Lernabteilung

In den meisten Firmen stemmen die Führungskräfte die Wissensvermittlung allein neben dem Tagesgeschäft. Eine Abteilung, die Kurse baut, Fachleute zu Autoren macht und eine Redaktion führt, gibt es dort nicht. „Dafür haben wir weder Zeit noch Personal“ ist deshalb kein Einwand, sondern der Ausgangspunkt.

Eine Kursplattform setzt eine Lernabteilung voraus. Caltrix setzt keine voraus: Es organisiert die Weitergabe zwischen den Menschen, die das Wissen schon haben, und denen, die es brauchen. Wie sich das von einem klassischen LMS unterscheidet, steht auf Caltrix und LMS im Vergleich.

Wann Wissen weitergehen muss

Drei Anlässe, das ganze Jahr

Einstellungen, Rollenwechsel und Abgänge passieren laufend. Weitergeben ist deshalb kein Projekt, das mit einer Einführung endet, sondern Alltag.

Wenn jemand anfängt

Die neue Kollegin braucht nicht alles, was aufgeschrieben ist, sondern das, was für ihre Rolle gilt, in einer Reihenfolge und von jemandem, der es kann.

Einarbeitung neuer Leute →

Wenn jemand die Rolle wechselt

Wer intern wechselt, kennt die Firma und nicht die neue Aufgabe. Und die alte Aufgabe braucht jemanden, der sie übernimmt.

Rollenwechsel begleiten →

Wenn jemand geht

Ein Abschied mit Kündigungsfrist ist planbar. Was an einer Person hängt, lässt sich übergeben, wenn es rechtzeitig jemand sieht.

Nichts verlieren beim Austritt →

Wie Caltrix das macht

Caltrix macht verbindlich, wer wem was bis wann beibringt

In drei Schritten, die dem Menschen folgen und nicht dem Dokument.

1

Ankommen

Jede Einarbeitung hat einen Paten, eine Führungskraft und eine Frist. Beide sehen, wenn es hakt, bevor die Probezeit um ist.

2

Weitergeben

Wissen geht über Menschen: der Pate, die Praxisaufgabe am echten Fall, das Tandem und die Frage „Wer kann das bei uns?“. Aufgeschrieben wird nur, was jemand nachschlagen muss.

3

Nichts verlieren

Wer die Rolle wechselt oder geht, übergibt mit Thema, Empfänger und Frist. Wo eine Kompetenz nur an einer Person hängt, seht ihr es, solange noch Zeit ist.

Ob in der Sicht auf Einzelwissen Namen stehen oder nur die Zahl der Personen, legt ihr im Mandanten fest, etwa gemeinsam mit dem Betriebsrat. Einzelheiten stehen auf der Seite Für IT und Betriebsrat.

Und das Aufgeschriebene?

Euer Wiki bleibt. Caltrix sorgt dafür, dass es ankommt.

Ein Wiki weiß, was aufgeschrieben ist. Es weiß nicht, wer es wem beibringt, bis wann, und ob es angekommen ist. Aufschreiben ist deshalb nicht falsch. Es ist das, was man nachschlägt, und nicht das, was die Weitergabe erledigt.

In Caltrix bleiben eure Dokumente, wo sie sind: im Wiki, auf dem Laufwerk, in der Projektakte. Ein Lernpfad verlinkt sie und legt fest, wer sie bis wann gelesen und in einer Praxisaufgabe angewendet hat.

Aus dem, was schon da ist

Wo doch etwas aufgeschrieben werden muss, entsteht es meist aus Vorhandenem: aus Protokollen, Arbeitsanweisungen und Präsentationen. Wer mag, lässt dafür Entwürfe von der eigenen KI des Unternehmens erstellen, angebunden über den eigenen Zugang. Jeder Vorschlag geht durch eine menschliche Freigabe. Eure Inhalte verlassen dabei das Haus nicht.

Zum Selbstprüfen

Wer kann bei euch was? Und wie lange dauert es, bis es ein Zweiter kann?

Wenn die Antwort auf die erste Frage „das weiß eigentlich nur …“ lautet und auf die zweite „das wissen wir nicht“, fehlt die Weitergabe. Sechs Fragen, die ihr mit Ja oder Nein beantworten könnt:

  1. Hat jede neue Person einen benannten Paten und eine Frist, bis wann sie was kann?
  2. Merkt die Führungskraft, wenn eine Einarbeitung stockt, bevor die Probezeit endet?
  3. Wisst ihr für jede kritische Aufgabe, wer sie außer einer Person noch beherrscht?
  4. Startet ein Rollenwechsel mit einer Übergabe, und nicht erst, wenn etwas schiefgeht?
  5. Beginnt die Übergabe bei einer Kündigung mit dem Datum und nicht in der letzten Woche?
  6. Könnt ihr zeigen, dass etwas angekommen ist, und nicht nur, dass es abgelegt wurde?

Wo ihr bei der Einarbeitung steht, misst der Reifegrad-Selbstcheck in zwölf Fragen. Ausführlicher steht es im Leitfaden „Abgehakt ist nicht angekommen“.

Wo ihr anfangt

Mit einer Rolle, nicht mit allem

Nehmt die Rolle, die ihr am häufigsten besetzt, oder die, an der gerade am meisten Wissen an einer Person hängt. Für sie legt ihr fest, wer wem was bis wann beibringt, und seht nach ein paar Wochen, ob es angekommen ist. Was dort trägt, wird zur Vorlage für die nächste Rolle.

Aufbau baut die Struktur, Entwicklung bringt die Weitergabe.

Im Level Aufbau hat jede Einarbeitung Pate, Führungskraft und Frist. Die Kompetenz-Matrix mit der Sicht „Wer kann das bei uns?“ und die Übergabe bei Rollenwechsel und Austritt kommen mit dem Level Entwicklung. Was das für eure Größe kostet, rechnet der Schieber auf der Seite Preise aus.

Caltrix legt fest, wer sein Wissen an wen weitergibt, und zeigt, ob es angekommen ist.

Im Demo-Termin gehen wir die Frage „Wer kann bei euch was?“ an einer eurer Rollen durch und zeigen, wie die Weitergabe dort aussähe.

Häufige Fragen

Was heißt „Wissen weitergeben statt Wissen aufschreiben“?
Wissen wird nicht weitergegeben, weil es dokumentiert ist. Es geht weiter, wenn klar ist, wer es wem bis wann beibringt. Caltrix legt genau das fest und zeigt, ob es angekommen ist.
Ist Dokumentation dann überflüssig?
Nein. Aufgeschrieben wird, was jemand nachschlagen muss, und das bleibt, wo es ist: im Wiki, auf dem Laufwerk, in der Projektakte. Ein Lernpfad in Caltrix verlinkt es und legt fest, wer es bis wann verstanden und angewendet hat.
Brauchen wir dafür eine Lernabteilung?
Nein, im Gegenteil. Caltrix ist für Firmen gebaut, in denen die Führungskräfte die Wissensvermittlung neben dem Tagesgeschäft allein stemmen müssen. Eine Kursplattform setzt eine Lernabteilung voraus, Caltrix organisiert die Weitergabe zwischen den Menschen, die das Wissen schon haben.
Was ist der Unterschied zu einem Wiki oder einer Wissensdatenbank?
Ein Wiki weiß, was aufgeschrieben ist. Es weiß nicht, wer es wem beibringt, bis wann, und ob es angekommen ist. Euer Wiki bleibt. Caltrix sorgt dafür, dass es ankommt.
Sieht die Firma dann, wer was weiß?
Wo eine Kompetenz nur an einer Person hängt, wird das sichtbar, solange noch Zeit für eine Übergabe ist. Ob dort Namen stehen oder nur die Zahl der Personen, legt ihr im Mandanten fest, etwa gemeinsam mit dem Betriebsrat. Einzelheiten stehen auf der Seite Für IT und Betriebsrat.
Wie fangen wir an?
Mit einer Rolle: der, die ihr am häufigsten besetzt, oder der, an der gerade am meisten Wissen an einer Person hängt. Im Demo-Termin gehen wir sie gemeinsam durch.