Produkt · Caltrix Hire
Interne Ausschreibung und externe Bewerbung auf den Stellenprofilen, die Caltrix ohnehin führt. Und der Eintritt, der den Onboarding-Pfad auslöst, statt eine zweite Erfassung zu verlangen.
Mit Löschfristen ab der ersten Fassung, nicht als spätere Ergänzung. Setzt Caltrix Staff voraus.
Kein Multiposting, keine Jobbörsen-Distribution, kein Karriereseiten-Baukasten
Zwei Wege herein
§ 93 BetrVG spricht von der Ausschreibung im Betrieb. Eine innerbetriebliche Ausschreibung, die nur ein Teil der Belegschaft sieht, ist keine.
Jede Vakanz mit Ausschreibungsnummer, Laufzeit und optionalem Stellenprofil, sichtbar für alle, ohne dass jemand ein Recht dafür braucht. Die interne Bewerbung läuft über dieselbe Pipeline wie die externe, und die Führungskraft der sich bewerbenden Person hat dabei ausdrücklich keinen Sonderweg.
Ein öffentliches Formular ohne Konto, Unterlagen-Upload, Terminvergabe auf dem vorhandenen Buchungssystem, Absage mit Textbaustein. Erst die Einstellung erzeugt eine Person im System, vorher ist eine Bewerbung eine Bewerbung.
Was daran rechtlich zählt
Bewerberdaten haben eine eigene Frist, und die Löschung gehört in die Maschine statt in einen Kalendereintrag.
Jeder Ausgang aus dem Verfahren, Absage wie Rückzug, setzt das Löschdatum, und es gibt keinen zweiten Weg, eine Bewerbung abzuschließen. Auch das Schließen einer Vakanz sagt allen Übrigen ab: Eine Ausschreibung, die niemand mehr betreibt, darf keine Menschen im Ungewissen lassen.
Eine begründete Absage ist im AGG-Umfeld ein Beweismittel gegen die Firma, und § 15 AGG verlangt keine Begründung. Der intern vermerkte Grund bleibt an der Bewerbung und reist nicht mit. Intern wird gar nicht gemailt, der Kollegin gehört das persönlich gesagt.
Eine eigene Einwilligung mit eigener Uhr, erteilt beim Eingang oder gar nicht. Der Widerruf läuft über einen signierten Link ohne Anmeldung und holt das reguläre Löschdatum zurück. Eine Einwilligung ohne gangbaren Widerruf ist keine, und einer, der nur ein Häkchen entfernt, auch nicht.
Der Übergang
Das ist die Stelle, an der Hire mehr ist als ein Bewerbermanagement, und der Grund, warum es auf Staff aufsetzt.
Die Einstellung legt den ersten Vertragsstand an. Genau dieser Moment, nicht der erste Arbeitstag, löst den Onboarding-Pfad aus, sonst verschenkt man das Pre-Boarding. Wer Campus gebucht hat, hat damit am Tag der Zusage einen Plan mit Owner und Frist.
Gibt es einen Betriebsrat, geht die Einstellung als Vorlage nach § 99 BetrVG an ihn, statt dass jemand Unterlagen ausdruckt. Der Betriebsrat hat eine Woche, und Schweigen gilt als Zustimmung, die Frist läuft im System mit, statt in einem Postfach zu verjähren.
Wenn Sie es lieber am Stück lesen oder jemandem in der Firma vorlegen wollen.
Auch Firmen mit einem gut eingeführten HR-System haben hier häufig nichts Ordentliches. Zeigen Sie uns Ihre nächste offene Stelle.