Pay bereitet Auskünfte, Entgeltberichte und Gehaltsspannen aus einer Abschrift eures führenden Systems vor. Per CSV oder API, ohne zweite Personalakte.
Die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz soll den Gender Pay Gap schließen: gleiches Entgelt für gleiche oder gleichwertige Arbeit. Ein Teil gilt für alle Arbeitgeber, unabhängig von der Größe.
Bewerberinnen und Bewerber erfahren das Einstiegsentgelt oder dessen Spanne vor dem Gespräch. Nach dem bisherigen Gehalt darf nicht mehr gefragt werden.
Beschäftigte können nachlesen, nach welchen objektiven, geschlechtsneutralen Kriterien ihr Entgelt und seine Entwicklung festgelegt werden.
Jede und jeder kann das eigene Entgelt und den Durchschnitt der Vergleichsgruppe verlangen, aufgeschlüsselt nach Geschlecht, auch über den Betriebsrat. Die Antwort kommt binnen zwei Monaten. Einmal im Jahr werden alle auf dieses Recht hingewiesen.
| Beschäftigte | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ab 250 · jährlich | ||||||
| 150 bis 249 · alle drei Jahre | ||||||
| 100 bis 149 · alle drei Jahre |
Der erste Bericht im Juni 2027 rechnet mit den Zahlen von 2026. Die Termine stehen in der Richtlinie. Wie Deutschland sie umsetzt, steht noch nicht fest.
Warum jetzt: Die Richtlinie erleichtert Beschäftigten den Nachweis (Art. 18). Liegen Tatsachen vor, die eine Entgeltdiskriminierung vermuten lassen, muss der Arbeitgeber beweisen, dass keine vorlag. Ohne dokumentierte Kriterien wird das unnötig schwer.
Beschäftigte, Verträge, Stellen und Entgelte kommen per CSV oder API aus eurem führenden System. Eure Personalakte bleibt, wo sie ist.
Ihr bildet Gruppen gleicher oder gleichwertiger Arbeit und legt Gehaltsbänder an oder übernehmt euer Tarifgitter.
Anfragen laufen als Vorgang mit Frist. Antwortschreiben entstehen als PDF, Berichte als PDF und CSV.
Für SAP, Sage und weitere DATEV-Produkte gibt es keine direkte Anbindung. Der Weg über CSV funktioniert mit jedem System, das exportieren kann.
Self-Service für Beschäftigte, Anfragen auch über den Betriebsrat, die Frist im Blick und das Antwortschreiben vorbereitet. Dazu der jährliche Hinweis auf das Auskunftsrecht, mit Nachweis, wer ihn bekommen hat.
Die Kennzahlen zum Entgeltgefälle für das Berichtsjahr, als PDF und CSV. Wo Angaben fehlen, sagt der Bericht es, statt still darüber hinwegzurechnen.
Eigene Bänder oder euer Tarifgitter. Beschäftigte sehen ihr Band, ihre Stufe und die Kriterien für Entgelt und Entwicklung, auch als PDF für alle ohne Zugang.
Vier Kriterien nach der Richtlinie, mit Zustimmung des Betriebsrats. Pay schlägt die Gruppe vor, festgelegt wird sie von Menschen.
Erreicht das Gefälle je Stunde in einer Gruppe fünf Prozent, sagt Pay es wörtlich und führt die Prüfung als Vorgang.
Hinweis nach Art. 10Die Spanne kommt aus dem Band, nicht aus dem Bauch. Auf Wunsch ist sie in jeder Ausschreibung Pflicht.
Pay zeigt, wo ihr genauer hinseht. Erreicht das Gefälle je Stunde fünf Prozent, steht dort: „Daraus entsteht die Pflicht zur gemeinsamen Entgeltbewertung nach Art. 10, wenn es sachlich nicht zu rechtfertigen ist und binnen sechs Monaten nicht behoben wird. Ob eine Benachteiligung vorliegt, ist damit nicht gesagt.“ Pflicht wird die gemeinsame Bewertung mit dem Betriebsrat erst, wenn alles zusammenkommt:
Für Gruppen unter sechs Personen zeigt Pay keine Zahl. Das ist unsere Voreinstellung zum Schutz Einzelner, angelehnt an das Entgelttransparenzgesetz.
Die Gehaltshistorie liegt verschlüsselt, jede Änderung am Entgelt steht im Protokoll. Wer welche Zahlen sieht, legt ihr über Rollen fest.
Betrieb in Deutschland, mit Auftragsverarbeitungsvertrag.
Abgerechnet wird ab 100 Beschäftigten. Darüber gibt es keine Grenze; ab 2.000 läuft Pay auf einer eigenen Instanz, das rechnen wir im Gespräch.
2,20 € je Beschäftigtem und Monat
Richtwert nach Listenpreis vom 12. Oktober 2026, kein Angebot. Gezählt werden die aktiven Beschäftigungsverhältnisse. Die Personalakte bleibt in eurem System, Caltrix führt nur die Abschrift, die die Rechnung braucht. Wer später die volle Personalakte will, zahlt die Differenz.
Ihr liefert eine Abschrift per CSV oder API aus eurem führenden System. Das Setup kostet einmalig 2.500 € und umfasst die Datenübernahme und die Anbindung im vereinbarten Umfang. Wie lange es dauert, hängt vor allem davon ab, wie weit eure Stellenstruktur schon steht. Das klären wir im ersten Gespräch.
Ehrlich: Ohne Gruppen gleicher oder gleichwertiger Arbeit gibt es keinen Durchschnitt, den man vergleichen könnte. Pay schlägt Gruppen über die Stellenbewertung vor, festgelegt werden sie von Menschen.
Im Kern je beschäftigter Person: eine Personalnummer, das Geschlecht, die Stelle, das Grundentgelt, variable Bestandteile und die vertragliche Arbeitszeit. Die genaue Feldliste gleichen wir vor der Einrichtung mit eurem Export ab.
Nein. Pay strukturiert Daten, Berechnungen, Dokumente und Vorgänge. Ob ein Unterschied gerechtfertigt ist und was daraus folgt, entscheiden die Verantwortlichen, bei Bedarf mit arbeitsrechtlicher Beratung.
Das Entgelttransparenzgesetz von 2017 gilt weiter, etwa mit dem Auskunftsanspruch in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. Zugleich können sich Beschäftigte direkt auf das Gebot gleichen Entgelts im EU-Vertrag berufen (Art. 157 AEUV). Wer jetzt Gruppen, Bänder und Kriterien aufbaut, ist für beides vorbereitet.
Wir sprechen über eure Datenquelle, eure Stellenstruktur und den passenden Einstieg. Echte Gehaltsdaten braucht ihr dafür nicht.
Ihr sprecht mit Patric Eid,Die Buchung läuft über service.caltrix.de. Was dabei mit euren Angaben geschieht, steht in der Datenschutzerklärung.