CALTRIX

Branche · Ingenieur- und Planungsbüros

Im Planungsbüro ist das Wissen das Produkt.

Wie euer Büro rechnet, zeichnet, ausschreibt und abnimmt, wissen eure erfahrenen Ingenieurinnen und Ingenieure. Ein Teil davon steht im Handbuch, in der Projektakte und im Normenportal. Bei der neuen Kollegin kommt es trotzdem erst an, wenn jemand es ihr beibringt.

Caltrix legt fest, wer wem was bis wann beibringt, für jede Rolle eures Büros. Und es zeigt, ob es angekommen ist.

Vier Anlässe, an denen Wissen im Büro weitergehen muss

Keiner davon ist selten. Oft wird trotzdem jeder nebenbei erledigt, von der Person, die gerade Luft hat.

Einarbeitung in Normen und Büro-Standards

Die DIN kennt die neue Kollegin aus dem Studium. Euren Weg damit kennt sie nicht: die Vorlagen, die CAD- und BIM-Standards, die Gliederung eurer Kostenschätzung. Ein Pfad legt die Reihenfolge fest, nennt den Paten und setzt die Frist, gerechnet ab dem ersten Arbeitstag.

Onboarding neuer Mitarbeitender →

Wissen erfahrener Ingenieure vor dem Ruhestand

Beim Ruhestand kennt ihr das Datum oft Jahre im Voraus. Was fehlt, ist der Termin, an dem die Weitergabe beginnt. Caltrix macht daraus eine Übergabe mit Thema, Empfänger und Frist. Und ihr seht, wo eine Kompetenz nur an einer Person hängt, solange noch Zeit ist.

Wissenssicherung beim Austritt →

Wechsel in ein anderes Team oder eine neue Rolle

Wer aus der Planung in die Bauleitung geht oder in einen anderen Fachbereich, fängt nicht bei null an und ist trotzdem neu. Die Zuweisungsregel liest Team, Abteilung, Standort, Position und Seniorität. Der Wechsel bringt deshalb die Pfade der neuen Rolle mit und ihr seht, was schon da ist und was noch fehlt.

Crossboarding beim Rollenwechsel →

Pflichtunterweisungen für die Baustelle

Wer auf die Baustelle geht, braucht vorher eine Unterweisung und sie wiederholt sich. Eine Regel weist sie zu, erinnert wird einzeln vor der Frist. Der Nachweis trägt seine Gültigkeit und steht dreißig Tage vor dem Ablauf auf „läuft bald ab“. Das Gerüst mit Turnus und Nachweis gehört zum Level Compliance.

Pflichtunterweisungen organisieren →

Beispiel aus der Demo

Onboarding Projektingenieur TGA

Der Einstiegspfad für neue Projektingenieurinnen und Projektingenieure. Von der Projektabwicklung des Büros bis zur eigenen Inbetriebnahme. Zwölf Module in drei Stufen und keins davon kommt aus einem Kurskatalog.

Die Quellen sind eure eigenen: das Handbuch, die Projektakte, das Normenportal, eine Aufnahme der Kollegin, die es am besten erklärt, und am Ende Praxisaufgaben auf der Baustelle. Ein Modul geht erst auf, wenn seine Voraussetzung erledigt ist. Die Heizlast kommt nach den HOAI-Leistungsphasen, die Inbetriebnahme nach der Baustellenbegehung.

Grundlagen

  • Unsere Projektabwicklung von A bis Z

    Handbuch · 40 Min.

  • HOAI-Leistungsphasen im Büroalltag

    Eigene Aufnahme · 55 Min.

  • CAD- und BIM-Standards des Büros

    Projektakte · 70 Min.

  • Vorlagen, Ablage und Namenskonventionen

    Handbuch · 30 Min.

Fortgeschritten

  • DIN EN 12831: Heizlast berechnen

    Normenportal · 120 Min.

  • Lüftungsanlagen: von der Norm zum Schema

    Eigene Aufnahme · 95 Min.

  • Revit MEP: Familien und Bauteillisten

    Eigene Aufnahme · 110 Min.

  • Brandschutz in der TGA: Schnittstelle Architektur

    Normenportal · 80 Min.

  • Kostenschätzung nach DIN 276

    Handbuch · 60 Min.

  • Ausschreibung: Leistungsverzeichnis mit GAEB

    Projektakte · 90 Min.

Experte

  • Baustellenbegehung und Abnahme

    Praxisaufgabe · 120 Min.

  • Inbetriebnahme und Einregulierung

    Praxisaufgabe · 140 Min.

Hier zeigt sich, ob jemand es kann, nicht nur, ob er es gelesen hat.

Normen ändern sich und ein Modul von vor drei Jahren erklärt dann den falschen Stand. Jedes Modul kann deshalb eine verantwortliche Person und einen Prüfzyklus in Monaten tragen. Ist er fällig, bekommt diese Person eine Nachricht.

Was nur eine Person kann, steht oben

Ein Beispiel aus der Demo: Die Einregulierung von Lüftungsanlagen macht seit Jahren derselbe Kollege. Sein Ruhestand steht fest. Dass er das allein kann, weiß jeder. Was er dabei aus Erfahrung anders macht, steht in keinem Protokoll.

In Caltrix steht ein solches Thema oben, solange noch Zeit für eine Übergabe ist. Geplant wird sie mit Empfänger, Frist und Weg, etwa als Tandem auf zwei Baustellen. Beide sehen den Stand, bis es angekommen ist. Die Sicht und die Übergabe gehören zum Level Entwicklung.

Was sich doch aufschreiben lässt, muss niemand neu schreiben. Im Level Entwicklung entsteht etwa eine Checkliste als Entwurf aus vorhandenen Inbetriebnahmeprotokollen, erstellt mit eurer eigenen KI und angebunden über euren eigenen Zugang. Freigegeben wird sie von dem Kollegen, der es kann.

Wer kann das bei uns?

  • Einregulierung von LüftungsanlagenWeitergabe geplant, als Tandem auf zwei Baustellen nur eine Person
  • Leistungsverzeichnisse mit GAEBWeitergabe als Praxisaufgabe mit Freigabe nur eine Person
  • Revit MEP: Familien und Bauteillisten 2 Personen
  • Heizlast nach DIN EN 12831 4 Personen

Ob in dieser Sicht Namen stehen oder nur die Zahl der Personen, legt ihr im Mandanten fest, etwa gemeinsam mit dem Betriebsrat. Einzelheiten stehen auf der Seite Für IT und Betriebsrat.

Was es kostet, nichts zu tun

Im Büro ist Zeit das, was ihr abrechnet

Jede Woche bis zur Eigenständigkeit ist eine Woche, in der die neue Kollegin weniger beiträgt, als sie kostet. Diese Wochen laufen im Personalaufwand mit und tauchen deshalb nirgends als eigener Betrag auf. Der Rechner ist mit einem Beispiel für ein Planungsbüro vorbelegt. Schiebt den Regler auf eure Zahl.

20

Gerechnet mit 26 Wochen bis zur Eigenständigkeit und 80.000 € Vollkosten je Person und Jahr. Beides lässt sich auf der Rechnerseite ändern.

400.000 € unproduktive Einarbeitungszeit, Jahr für Jahr

E × W/2 × K/52

Vier Wochen kürzer wären 61.538 € im Jahr.

Vollständige Rechnung mit euren Zahlen

Wo steht euer Onboarding?

Zwölf Ja-Nein-Fragen, vier Stufen, Ergebnis sofort und mit Bericht. Der Selbstcheck dauert drei Minuten.

Pilotprogramm

Eine Rolle eures Büros, bis zum 30. November kostenlos

Caltrix ist neu und die ersten Firmen suchen wir gerade. Im Pilot richten wir es gemeinsam mit euch ein, für eine Rolle mit echten Personen: etwa Projektingenieur TGA, Bauleitung oder die Rolle, die ihr am häufigsten besetzt. Patric Eid begleitet jede Pilotfirma selbst.

Häufige Fragen

Bringt Caltrix Normen oder Fachkurse für die TGA mit?
Nein. Die Inhalte, auf die es ankommt, hat kein Katalog: euer Handbuch, eure Projektakte, euer Normenportal, die Erfahrung eurer Leute. Ein Modul nutzt, was ihr schon habt. Was nur in Köpfen steckt, nimmt die Person direkt in Caltrix auf. Eingekaufte Kurse lassen sich als SCORM-Paket einbinden.
Wir haben ein QM-Handbuch und ein Wiki. Wozu dann Caltrix?
Ein Handbuch weiß, was aufgeschrieben ist. Es weiß nicht, wer es wem beibringt, bis wann und ob es angekommen ist. Euer Handbuch bleibt. Caltrix sorgt dafür, dass es ankommt.
Können wir mit einer Rolle anfangen?
Ja. Am besten mit der, die ihr am häufigsten besetzt, etwa der Projektingenieurin oder dem Projektingenieur. Diese eine Rolle richten wir gemeinsam mit euch ein, mit echten Personen. Rollenwechsel, Übergaben und Unterweisungen kommen dazu, wenn ihr so weit seid.
Sieht die Geschäftsführung dann, wer was nicht kann?
Bewertet werden Inhalte und Abläufe, nicht Menschen. Auswertungen sind zusammengefasst und Gruppen unter fünf Personen erscheinen gar nicht. Wo eine Kompetenz nur an einer Person hängt, wird das sichtbar, solange noch Zeit für eine Übergabe ist. Ob dort Namen stehen oder nur die Zahl der Personen, legt ihr im Mandanten fest, etwa gemeinsam mit dem Betriebsrat. Einzelheiten stehen auf der Seite Für IT und Betriebsrat.
Was kostet Caltrix für ein Planungsbüro?
Im Level Entwicklung ab 4,00 € je Nutzer und Monat, der Preis je Nutzer sinkt mit der Größe. Den Betrag für eure Kopfzahl rechnet der Schieber auf der Preisseite aus.