Für IT und Betriebsrat
Die Fragen, die Sie zuerst stellen. Vorab beantwortet.
Diese Seite ist kein Verkaufstext. Sie ist ein Nachschlagewerk für die beiden Gremien, die eine Einführung tragen oder stoppen: wo die Daten liegen, wer was sieht, was ausdrücklich nicht ausgewertet wird und wie die KI angebunden ist.
Wenn etwas fehlt, sagen Sie es uns, dann ergänzen wir es hier statt in einer Mail.
Für den Betriebsrat: Was wird ausgewertet und was nicht
Die kurze Antwort: Bewertet werden Inhalte und Abläufe, nicht Menschen. Das ist keine Zusage im Vertrag, sondern eine Entscheidung, die im Aufbau der Software steckt.
Keine personenbezogene Leistungsauswertung
Auswertungen sind aggregiert. Gruppen unter drei Personen erscheinen gar nicht, damit sich niemand herausrechnen lässt. Rückmeldungen zu einem Lernpfad werden erst ab drei Antworten ausgewertet.
Reflexionen bleiben privat
Was jemand für sich notiert, sieht niemand sonst, auch die Führungskraft nicht. Sichtbar sind ausschließlich Abgaben, die bewusst eingereicht wurden.
Kein Alters- und kein Geburtsdatum
Auch nicht für die Vorschau auf anstehende Austritte: gelesen werden ausschließlich Daten, die jemand gesetzt hat. Hochgerechnet wird nichts.
Auswertung nur zum Anlass
Die Übersicht „welche Kompetenz trägt nur diese eine Person" erscheint beim Austritt oder Rollenwechsel und ist keine laufende Beobachtung. Ohne Anlass gibt es sie nicht.
Selbsteinschätzungen sind freiwillig sichtbar
Wer sich selbst einschätzt, entscheidet, ob die Führungskraft die Stufe sieht. Der Bedarf bleibt sichtbar, die Bewertung nicht.
Mitbestimmung als eigener Schritt
Pflichtunterweisungen lassen sich vor dem Rollout durch den Betriebsrat freigeben, als Schritt im System, mit Protokoll, nicht per Mail nebenher.
KI, ohne dass Ihre Inhalte die Firma verlassen
Caltrix hält keinen zentralen KI-Schlüssel und schickt nichts an einen Anbieter. Wer KI nutzen will, bindet seine eigene über seinen eigenen Zugang an. Wer nicht will, nutzt die eingebaute Heuristik oder gar nichts, die Plattform funktioniert vollständig ohne.
Was die KI tut, ist bewusst klein: sie schlägt Quizfragen aus Ihren eigenen Inhalten vor und schlägt vor, welche Kompetenz ein Inhalt vermittelt. Jeder Vorschlag geht durch eine menschliche Freigabe, bevor er wirkt.
Was sie ausdrücklich nicht tut: Menschen oder Kompetenzen bewerten. Das ist eine andere Risikoklasse, und wir haben sie bewusst nicht gebaut.
Für die IT: Betrieb, Zugang, Schnittstellen
| Datenstandort | Deutschland. Auf Wunsch On-Premises in Ihrer eigenen Umgebung. |
| Mandantentrennung | Eigene Datenbank je Kunde, nicht nur eine Spalte in einer geteilten Tabelle. |
| Anmeldung | 2FA für alle, SSO über OIDC oder SAML, Nutzer-Bereitstellung über SCIM 2.0 (Azure AD, Okta). |
| HR-Anbindung | Personio und Workday über den HRIS-Eingang; Ein- und Austritte lösen automatisch aus. |
| Schnittstelle | Dokumentierte REST-API (/api/v1) mit Token je Zweck, Rate-Limits und Idempotenz. Lern-Ereignisse (Abschlüsse, Quiz-Ergebnisse) gehen auf Wunsch als xAPI-Statements an Ihren Learning Record Store. |
| Nachweise | Vollständiges Audit-Log, Export als CSV, dazu ein signiertes Bundle, dessen Unverfälschtheit prüfbar ist. |
| Löschung | Aufbewahrungsfristen je Datenart, automatische Löschung nach Austritt; gelöscht wird der Personenbezug, nicht die Historie der Organisation. |
| Zertifizierung | Caltrix ist nicht nach ISO 27001 zertifiziert. Für Firmen mit eigenem ISMS ist On-Premises der bessere Weg: Caltrix läuft dann unter Ihren Kontrollen und Ihrer Zertifizierung. |
Vertragliches (AVV, TOMs, Unterauftragnehmer, Betriebsmodell) steht auf der Compliance-Seite.
Eine Frage offen?
Wir beantworten sie schriftlich, damit Sie sie weiterreichen können, und nehmen sie danach hier auf.
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