CALTRIX

Anwendungsfall · Austritt

Ein Austritt ist vier Dinge auf einmal

Vertragsende, Wissensübergabe, Rückgabeliste und Zugangsabschaltung: In vielen Firmen sind das vier getrennte Vorgänge, von denen mindestens einer vergessen wird. Meistens der letzte.

In Caltrix ist der Austritt ein Vorgang mit genau einer Schreibstelle: wer beendet hat, wann die Kündigung zuging, welche Frist gerechnet wurde, ob freigestellt ist.

Caltrix Staff, dazu die Wissensübergabe aus Campus. Staff liefert die Anlässe, Campus organisiert die Weitergabe.

Caltrix Staff Screenshot: Austritt mit letztem Arbeitstag, Zugangsdatum der Kündigung, berechneter Frist nach § 622 BGB, Freistellung und offenen Rückgaben

Das Muster

Was beim Austritt schiefgeht

Und warum ein Datum an der Person dafür nicht reicht.

Der Zugang bleibt offen

Oder er wird zu früh abgeschaltet. Wer beim Eintragen der Kündigung abschaltet, nimmt jemandem den Rechner, der noch ein Vierteljahr arbeitet. Der letzte Arbeitstag ist ein Arbeitstag.

Das Wissen geht mit

Was nur eine Person wusste, fällt erst auf, wenn sie weg ist. Eine Übergabe mit Thema, Empfänger und Frist in der Kündigungsfrist ist billiger als drei Monate Suchen danach.

Das Zeugnis wird zur Nachtschicht

Ohne die Tatsachen der Akte schreibt jemand es aus dem Gedächtnis. Dann steht ein Zwischenzeugnis neben einem Endzeugnis mit anderen Zahlen.

Wie es läuft

Geplant ist nicht vollzogen

Der Vorgang plant den Austritt, ein täglicher Lauf vollzieht ihn, am Tag nach dem letzten Arbeitstag.

1

Die Frist wird vorgerechnet, nicht entschieden

Nach § 622 BGB, mit sichtbarer Grundlage. Tarifverträge, Sonderkündigungsschutz, Elternzeit und die Frage, wann die Kündigung zugegangen ist, stehen in keiner Datenbank, die Maske benennt das. Zeiten vor dem 25. Lebensjahr rechnet Caltrix ausdrücklich mit: § 622 Abs. 2 Satz 2 BGB hat der EuGH verworfen.

2

Resturlaub und Rückgabe stehen daneben

Der anteilige Anspruch nach § 5 BUrlG als Vorschlag, dazu die Rückgabeliste: Laptop, Telefon, Schlüssel, Karte. Was fehlt, sieht man vor dem letzten Tag und nicht danach.

3

Die Wissensübergabe läuft als Pfad

Der eingetragene Austritt löst in Caltrix Campus die Wissensübergabe aus. Wer geht, übergibt mit Thema, Empfänger und Frist. Die Fristen rechnen sich aus dem letzten Arbeitstag. Das ist derselbe Mechanismus wie bei der Einarbeitung, nur andersherum. Ein zweites Werkzeug braucht es nicht.

4

Das Zeugnis entsteht aus der Akte

Zeitraum, Stelle, Vertragsstände, Art der Beendigung und die Weiterbildungen aus der Lernakte. Die Stufen für Leistung und Verhalten sind eine Vorgabe und keine Ableitung. Freigeben ist ein Akt: Danach steht der Text und trägt namentlich, wer ihn zu verantworten hat.

Was rechtlich mitläuft

  • § 622 BGB, die gesetzlichen Kündigungsfristen. Absatz 2 Satz 2 (Zeiten vor dem 25. Lebensjahr) wird nicht angewandt: Der EuGH hat die Norm in der Sache Kücükdeveci (C-555/07) verworfen. Sie einzubauen hieße, euch in eine bekannte Falle zu rechnen.
  • § 5 BUrlG, anteiliger Urlaubsanspruch beim unterjährigen Austritt.
  • Zeugnisrecht, wahr und wohlwollend. Deshalb stellt Caltrix Tatsachen zusammen und beurteilt nicht; was eingeflossen ist, steht an der Maske und daneben, was bewusst nicht eingeflossen ist.
  • Die Anrede gehört zum Schriftstück, nicht zur Person. Sie wird beim Anlegen des Zeugnisses gewählt. Ein Geschlecht an der Person wäre ein Datum, das niemand erhoben hat.

Caltrix stellt zusammen und beurteilt nicht. Was das System vorrechnet, ist ein Vorschlag mit sichtbarer Grundlage, keine Rechtsberatung und kein Ersatz für sie.

Der ehrlichste Test ist ein alter Fall

Nehmt einen Austritt aus dem letzten Jahr und geht ihn mit uns durch. Ihr seht sofort, welche der vier Sachen damals liegen geblieben ist.