Anwendungsfall · Psychische Gesundheit
Viele Firmen haben ein Angebot: benannte Ansprechpersonen, eine Sozialberatung, geschulte Ersthelfer für psychische Gesundheit. Benutzt wird es selten, und das liegt fast nie am Angebot. Es liegt daran, dass die Benutzung sichtbar ist.
Caltrix Mentoring trägt dieselbe Organisation, ohne diese Sichtbarkeit zu erzeugen. Termine, Notizen und Auswertungen sind so geschnitten, dass die Teilnahme einer Person nirgends abfällt.
Caltrix Mentoring, mit Campus für die Ausbildung der Ansprechpersonen und ihre Nachweise
Das Muster
Drei Stellen, an denen ein übliches System verrät, wer mit wem gesprochen hat. Alle drei sind ungewollt, und alle drei genügen.
Ein belegter Termin mit Namen sagt zwei Dinge: wer anbietet und wer angenommen hat. In den meisten Systemen sagt er beides, und zwar jedem, der Zugriff auf die Planung hat.
Wer mitschreibt, schreibt in eine Akte, in die andere hineinsehen dürfen. Also schreibt niemand mit, oder es wird von vornherein nichts gesagt, das eine Notiz wert wäre.
Eine Auswertung, die zeigt, wer wie oft da war, beantwortet eine Frage, die niemand gestellt hat. Sie muss nicht einmal geöffnet werden, es genügt, dass es sie gibt.
Ein Angebot zur psychischen Gesundheit steht und fällt mit einer Zusage: Was hier gesagt wird, bleibt hier. Eine Software, die diese Zusage nicht halten kann, macht sie zu einer Behauptung, und die trägt beim ersten Zweifel nicht mehr.
Wie Caltrix dichthält
Vertraulichkeit ist hier kein Rechteprofil, das jemand richtig setzen muss, sondern die Bauart der Funktionen selbst.
In der Terminübersicht ist zu sehen, dass ein Zeitfenster belegt ist, nicht von wem. Wer eine Sprechstunde sucht, liest dabei keine Teilnehmerliste mit.
Beide Seiten führen ihre Session-Notizen für sich. Sie sind nicht geteilt, nicht für die Führungskraft sichtbar und auch nicht für die Aufsicht des Programms.
Ausgewertet wird je Mentor: wie viele Gespräche, wie viel Zeit, wie weit die Kapazität trägt. Eine Sicht, die je Mentee zählt, gibt es nicht, auch nicht für die Administration.
Kollidiert ein Termin, steht die Begründung nur in der eigenen Lerner-Ansicht und in keiner Planung der Administration. Über eine Verfügbarkeitsabfrage lässt sich also nicht herausfinden, warum jemand belegt ist.
Keine Kopie an die Führungskraft, keine Sammelmail an die Personalabteilung. Und wer nur für eine bestimmte Gruppe ansprechbar sein soll, wird als Mentor genau darauf begrenzt.
Ein Mentor kann insgesamt vertraulich geführt werden, ein einzelner Termin ebenso. Was so gesetzt ist, ist für Führungskraft, Administration und Personalabteilung nicht einsehbar.
Die vierte Karte ist die, die man beim ersten Lesen überliest, und im Alltag die wichtigste. Ein System, das Namen verbirgt, aber auf die Frage „wann hat diese Person Zeit?“ mit „belegt, Mentoring“ antwortet, hat nichts verborgen. Es hat die Auskunft nur an eine andere Stelle verschoben.
Wie es läuft
Vom Aufbau des Kreises der Ansprechpersonen bis zu der Frage, ob das Angebot überhaupt reicht.
Wer die Rolle übernimmt, wird als Mentor geführt, mit Thema, Kapazität und der Gruppe, für die er oder sie ansprechbar ist. Die Ausbildung dazu läuft als Lernpfad in Caltrix Campus, mit Auffrischung und Nachweis in derselben Akte. Damit ist belegbar, dass die Firma ausgebildete Leute einsetzt, ohne dass ein einziges Gespräch belegt wird.
Offene Sprechstunden sind der niedrigste Einstieg, den es gibt: Es braucht keine Begründung und keinen Antrag, nur ein freies Zeitfenster. Sichtbar ist das Fenster, nicht wer es genommen hat.
Was jede Seite für sich notiert, bleibt bei ihr. Braucht es mehrere Termine, entsteht daraus ein Tandem mit Verlauf, das genauso vertraulich geführt wird wie der einzelne Termin.
Die Leitung sieht, wie ausgelastet die Ansprechpersonen sind, wie lange Wartezeiten werden und wo Kapazität fehlt. Das reicht, um zu entscheiden, ob zwei weitere Personen ausgebildet werden müssen. Für diese Entscheidung braucht niemand zu wissen, wer da war.
Diese Grenzen stehen hier, weil sie beim Aufbau eines solchen Angebots die ersten Fragen sind. Wer sie später klärt, hat das Angebot bereits eröffnet.
Ob sich aus dem System ableiten lässt, wer das Angebot benutzt. Die Antwort ist nein, und sie hängt nicht an einer Einstellung: Es gibt keine Auswertung je Mentee, die jemand einschalten könnte, und der Weg über die Terminplanung ist mit der Konfliktprüfung ebenfalls zu.
Die zweite Frage ist meist, wer die Ansprechpersonen sieht. Sichtbar ist, wer sich als ansprechbar gemeldet hat, und das ist der Zweck. Über die Zielgruppe eines Mentors lässt sich der Kreis dabei so eng ziehen, wie die Vereinbarung es vorsieht.
Zu Betrieb, Auftragsverarbeitung und Datenstandort steht das Übrige auf der Compliance-Seite. Wie Mentoring darüber hinaus arbeitet, zeigt die Produktseite.
Wenn Sie es lieber am Stück lesen oder jemandem in der Firma vorlegen wollen.
In der Demo gehen wir Ihren heutigen Weg einmal durch und sehen nach, an welcher Stelle er sichtbar macht, wer ihn geht. Meistens sind es zwei Stellen und meistens hat sie niemand so gewollt.